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    <title>Countdown 2 Valentine&apos;s Day! (Täglich eine neue neoliberale Geschenksidee...)</title>
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    <description>Täglich eine neue neoliberale Geschenksidee...</description>
    <dc:publisher>Lila Elefant</dc:publisher>
    <dc:creator>Lila Elefant</dc:creator>
    <dc:date>2006-08-14T10:19:57Z</dc:date>
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    <title>Countdown 2 Valentine&apos;s Day!</title>
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  <item rdf:about="http://countdown2v.twoday.net/stories/1570754/">
    <title>Tipp 8: die neoliberalen Klassiker!</title>
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    <description>&lt;img width=&quot;236&quot; height=&quot;232&quot; title=&quot;&quot; class=&quot;left&quot; align=&quot;left&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/countdown2v/images/herzherz.jpg&quot; alt=&quot;herzherz&quot; /&gt;Spät dran? Haben Sie trotz unseres wochenlangen Winks mit dem Zaunpfahl auf den Valentinstag vergessen? Oder geht es Ihnen womöglich wie mir und Sie haben, festgestellt, dass Sie ihre Praktikantin zu früh gekündigt haben sodass sie heute - am Tag der Tage - nicht mehr die Sache für Sie erledigen kann. Hat sie etwa auch gleich die Kaffeekasse mitgenommen und Sie sitzen nun auf dem Trockenen? Sind Sie am verzweifeln angesichts der Tatsache, dass Sie durch ihre ständige Zuwendung so unselbstständig geworden sind, dass Sie sich selbst keinen Kaffee mehr kochen können, dass Sie nach ihren Umstrukturierungsmaßnahmen nichts mehr finden im Büro und verlernt haben, wie man den Anrufbeantworter abruft? Und haben Sie es zu allem Überdruss auch noch verabsäumt selbst ein originelles Geschenk für Ihre Angebetete zu besorgen. Nun jetzt ist es zu spät werden Sie sagen, niemand mehr da, der Ihnen das abnehmen könnte... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie liegen falsch! Werden Sie selbst aktiv und greifen Sie doch einfach auf die neoliberalen Klassiker zurück! Quadratisch, praktisch, gut sind sie an jedem neoliberalen Marktplatz mit hyperflexiblen Öffnungszeiten (sprich Tankstelle) auch kurzfristig noch beschaffbar. Ein logistisches Wunderwerk also. Was könnte es sein? Klar, garantiert profitorientiert: &lt;b&gt;Schokolade und Blumen!!! &lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Blumen &lt;/b&gt;kommen heutzutage aus aller Welt. Nicht nur die klassischen Tulpen aus Holland, nein auch Rosen aus Kolumbien, dem weltweit zweitgrößten Blumenexporteur, Nelken aus Kenia oder Orchideen aus Thailand werden das Herz Ihrer Liebsten höherschlagen lassen. Die Blume verkörpert Freiheit und Flexibilität, allein schon auf Grund Ihrer Vergänglichkeit müssen Sie sich nicht ein Leben lang mit ihr herumschlagen. Ein eigentlich homogenes Produkt mit persönlicher Note, das Individualität vorgaukelt, wo es sie gar nicht wirklich gibt und somit die Strategie der &lt;a href=&quot;http://en.wikipedia.org/wiki/Mass_customization&quot;&gt;Mass-Customization &lt;/a&gt;vollends verwirklicht. Flexibel wie sie ist passt sie nicht nur zu jedem Anlass, sondern auch zu jeder Frau! &lt;a href=&quot;http://en.wikipedia.org/wiki/Rose_is_a_rose_is_a_rose_is_a_rose&quot;&gt;Rose is a rose is a rose is a rose&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch &lt;b&gt;Schokolade&lt;/b&gt;, der neoliberale Snack für zwischendurch, ist ein globales Produkt. Gerade in Zeiten, in denen schon zu Zwecken der Kapitalakkumulierung wieder verstärkt in Rohstoffe investiert wird, ist die Kakaobohne äußerst gefragt. Darum schenken auch Sie ihrer Liebsten Schokolade zum Valentinstag, denn Liebe geht ja bekanntlich durch den Magen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Sinne gilt ein letztes Mal festzustellen: &lt;i&gt;Love is in the air!!! &lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesen Worten verabschieden wir uns auch schon wieder von Ihnen - für dieses Mal! Aber vergessen Sie nicht. So wie wir sind auch diese Geschenktipps äußerst flexibel und eigenen sich im Grunde für jede neoliberale Gelegenheit. Berichten Sie uns doch von Ihren Erfolgen! Wir freuen uns immer auf Zusspruch und konstruktive Kritik. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit freiheitsliebenden Grüßen&lt;br /&gt;
Ihr Redaktionsteam Garantiert Profitorientiert!</description>
    <dc:creator>Lila Elefant</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://countdown2v.twoday.net/topics/Tipp+8&quot;&gt;Tipp 8&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Lila Elefant</dc:rights>
    <dc:date>2006-02-14T21:42:36Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://countdown2v.twoday.net/stories/1560644/">
    <title>Tipp 7: fixe Job-Zusage</title>
    <link>http://countdown2v.twoday.net/stories/1560644/</link>
    <description>Und hier ein Tipp für all diejenigen unter Ihnen, die eine Praktikantin beschäftigen und es irgendwie ganz reizvoll finden, dass man Ihnen den Kaffee nebst aktueller Zeitung und Butter-Croissant an den Tisch bringt, Sie sich ab sofort nicht mehr mit dem Kopierer oder dem Fax-Gerät herumschlagen müssen, bei absolut miesem Wetter keine Botengänge mehr erledigen müssen und auch diese ganze Unordnung die seit Jahren in ihrem Büro herrscht endlich jemand anderem überantworten können, der sich für Sie sein Kreuz ruiniert und dicke Aktenordner zuerst befüllt und dann fachmännisch verstaut. Sie ist Ihnen zudem irgendwie ans Herz gewachsen, irgendwie sind Sie auch ein bisschen abhängig geworden, denn wo waren noch mal gleich Kaffeefilter und Zucker verstaut und wo kauft man den ganzen Krimskrams eigentlich. Und dennoch wissen Sie nicht so recht wie Sie Ihre gute Fee halten sollen, denn der schwirren irgendwelche Flausen, wie Abschluss des Studiums, Umsehen nach einem fixen Job, Familiengründung, Auslandsaufenthalte oder die Suche nach Aufstiegsmöglichkeiten im Kopf rum. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun der gute Draht zum niederen Fußvolk will natürlich freigehalten werden von irgendwelchen störenden Nebengeräuschen. Zeigen auch Sie sich einmal für ihre unerlässlichen Hilfeleistungen bei ihrer Praktikantin erkenntlich indem Sie sie am Valentinstag mit einer fixen Job-Zusage nach Beendigung ihres Praktikums überraschen. Sie wird Ihnen um den Hals fallen, sich hundertmal bedanken, Ihnen noch schneller und präziser jeden Wunsch von den Augen ablesen und auch nach besten Kräften erfüllen, und Sie ersparen sich mindestens noch für ein halbes Jahr die Anstellung einer fixen Sekretärin, deren Posten schon seit Jahren vakant ist, weil man ja all die Praktikanten hat, die einem die gleiche Arbeit auch noch freiwillig machen. Sie werden sehen: das Arbeitsklima und die Motivation werden rapide steigen, denn nur wer klare Ziele, die es zu erreichen gilt, vor Augen hat, gibt auch sein Bestes um dort anzukommen. Somit motivieren Sie ihre Mitarbeiter und geben ihnen zudem wenn schon nicht einen Sinn für ihr Leben so doch wohl ein gewisses Selbstvertrauen und den unbändigen Willen Sie nicht zu enttäuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur was tun wenn die Kleine beim nächsten Valentinstag draufkommt, dass Sie ihr besagtes Geschenk schon letztes Jahr gemacht haben oder, im wirklichen worst case scenario, darauf besteht, dass der Job-Zusage nun auch der Job folgen mag? Geben Sie sich ob dieser Fragen und Forderungen wie ein echter neoliberaler Mann von Welt: täuschen Sie Verständnis für die Position Ihres Gegenübers vor, sehen Sie ihr tief in die Augen und klären Sie sie über die momentane Markt- und Geschäftslage auf, die ein äußerstes Maß an Flexibilität und schnelle Reaktionsfähigkeit von allen Beteiligten abverlangt. Jobzusagen die man da vor einem dreiviertel Jahr bekommen hat können sich da schon recht schnell wieder als nicht umsetzbar erweisen. Erläutern Sie ihrer Praktikantin das Prinzip der &lt;a href=&quot;http://www.eu2006.at/de/News/Background_Information/2001bartensteinbeso2.html&quot;&gt;Flexicurity&lt;/a&gt;  also: spring für deinen Job ins Feuer und vertrau drauf dass dich die anderen halten -  und wenn sie dann immer noch uneinsichtig sein sollte, was wir uns ob ihres Charmes und natürlich auch ihrer durchdachten Argumente kaum vorstellen können, dann fragen Sie sie auf süffisante Art und Weise, ob sie tatsächlich ab morgen einen fixen Job bei Ihnen haben will, um damit übermorgen in Ihrer Konkursmasse zu schwimmen?! Sie wird einsehen, dass ihre momentane Arbeitssituation eigentlich optimal für sie ist, denn nur als Praktikantin hat man die wirkliche Freiheit jederzeit auf neue Situationen und Chancen zu reagieren, denn wer in einem fixen Arbeitsverhältnis steht hat bei den überzogen langen Kündigungsfristen ja überhaupt keine Chance sich daraus wieder zu befreien, bleibt sein restliches jämmerliches Leben eben an diesem Job kleben und wird nie die große weite Welt und ihre neoliberalen Möglichkeiten auch nur ansatzweise kennen lernen. Wohingegen ihr selbst alle Türen offen stehen, und sie auch für lukrative Nebenjobs (der Opernball steht ja auch bald wieder vor der Tür und da bräuchte der Geschäftspartner aus Shanghai ganz dringend eine Begleitung), flexible Arbeitszeiten und Provisionsvergütungen jederzeit offen ist. Ja sie wird nach ihrer grandiosen Rede einsehen, dass sie auf der Sonnenseite des Lebens steht und Mitglied der Next Generation ist, der die Zukunft gehört. Für diese Offenbarung bietet sie dann bestimmt an, sich ihr Busticket nächsten Monat selbst zu zahlen und auch für die ein oder andere Überstunde zur Verfügung zu stehen, über die sie natürlich absolutes Stillschweigen gegenüber Ihrer werten Gattin bewahren wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seufz: Love is in the air</description>
    <dc:creator>Mag. Erna Bei-Wagerl</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://countdown2v.twoday.net/topics/Tipp+7&quot;&gt;Tipp 7&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Mag. Erna Bei-Wagerl</dc:rights>
    <dc:date>2006-02-13T00:46:34Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://countdown2v.twoday.net/stories/1549682/">
    <title>Tipp 6: Billigzigaretten</title>
    <link>http://countdown2v.twoday.net/stories/1549682/</link>
    <description>Da haben Sie nun einmal eine Möglichkeit (noch) ganz Kosten sparend Ihrer Liebsten eine Riesenfreude zu bereiten, wenn Sie mit einem Schubkarren voller Zigaretten-Stangen vor ihrer Haustür aufkreuzen. Und dabei verteidigen Sie gleichzeitig neoliberale Prinzipien, nämlich etwa das Recht, wann und wo immer man will sich mit allen erdenklichen Substanzen zuzudröhnen und eindeutige Duftspuren zu hinterlassen. Denn das geht einem wirklich an die Nieren: dass man in der heutigen Zeit wirklich noch so gemein sein kann und an das Wort Mindestpreis auch nur denken mag, hat uns wirklich tief erschüttert und die gesamte Redaktion für einige Tage total aus der Bahn geworfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein überzeugter Neoliberaler ist natürlich Raucher, denn das Rauchen, das rücksichtslose selbstverantwortliche freie Abbrennen eines Glimmstängels gehört einfach dazu zum neoliberalen Lebensgefühl. Wenn die Moral- und Gesundheitsapostel dann ankommen mit ihren Jammereien von wegen Suchtgefahr und Langzeitschäden setzten wir nur unser überlegenes souveränes Lächeln auf, denn das lässt uns kalt. Wir als freiheitsliebende Menschen lieben die Selbstbestimmung und lassen uns von niemandem sagen, ob uns das Rauchen schadet oder nicht, das entscheidet ganz allein unser persönliches Kosten-Nutzen-Kalkül. Immerhin denkt der Homo Oeconomicus rational seinen Bedürfnissen entsprechend. Und es bedarf über den Markt geregelter, preislich konkurrenzfähiger Billigzigaretten! Wenn dann auch noch die ökonomischen I-Tüpferl-Reiter auftauchen, die meinen die Atemluft sei ja ein öffentliches Gut, das die Raucher verpesten würden und somit in den höchstpersönlichen Lebensbereich der Nichtraucher eingreifen, dann zeigt das nur eines: all dieses Gerede von öffentlichen Gütern, fehlendem Ausschlussprinzip und Marktversagen ist doch nur Blödsinn. Würde man so argumentieren wären ja die Nichtraucher selbst ein Wolf im Schaafspelz, da sie sich in bester Schumpeterischer Manier als Freerider aufspielen. Was soll diese ewige Jammerei der Passivraucher?! Die profitieren doch am meisten: rauchen auf unsere Kosten und müssen den blauen Dunst noch nicht mal durch Filter ziehen. Tatsächlich lässt sich aber alles garantiert profitorientiert vermarkten, wenn man nur die richtige neoliberale Einstellung mitbringt. Wem die Luft zu dünn wird der kann sich ja eine Sauerstoffmaske zulegen. Und wenn es jemandem nicht passt, dass geraucht wird: es hindert ihn ja keiner daran den Raum zu verlassen, wir sind hier ja total (neo)liberal und schränken keinen in seiner Reisefreiheit ein. Sonst soll er uns halt verklagen auf Schadenersatz wegen Körperverletzung, dann tragen wir das Ganze gleich ordentlich vor Gericht aus und nicht im Stammbeisl. Und wenns den dort arbeitenden Kellnern nicht passt, können sie ja kündigen und fortan im ständigen Schneeschippeinsatz stehen. Dann stehen sie von früh bis spät in der Kälte, ertüchtigen sich selbst und können ihrem Frischluftfetischismus frönen. So haben sowohl sie als auch wir unsere individuelle Selbstverwirklichung gefunden und können glücklich nebeneinander leben ohne uns gegenseitig in unserer grenzenlosen Freiheit zu stören. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist außerdem schon mal ein Lügenmärchen, dass der Raucher der Allgemeinheit überdurchschnittlich auf der Tasche liegt. Raucher belasten das Gesundheitswesen nicht im Übermaß, könnten sie doch gar nicht. Sie haben ja nur eine Hand frei. Vielmehr helfen sie auch noch Ressourcen zu sparen. Denn ein Raucher mit einer niedrigeren Lebenserwartung ist nicht nur sozial verträglicher sondern schont überdies auch das eh schon auf wackeligen Beinen stehende Pensionssystem in dem er sich und seiner Umgebung ein langes Leben erspart. Der solidarische Beitrag kann doch beim Raucher, der seine Pension eh nur mit Ach und Krach erlebt viel effizienter genutzt werden als beim womöglich bis zu 100-Jährigen Abstinenzler. Und bitte, dass das Gesundheitssystem des Sozialstaats nicht funktioniert ist ja wohl nicht den Rauchern anzukreiden sondern seiner fehlenden Flexibilität. Wer den Bürger so bevormundet und ihm jede Viagra-Tablette kostenlos in den Hals schiebt, sollte nicht mit Steinen auf andere werfen, die in überzeugter Selbstverantwortung und Rationalität für die Freiheit ihrer Lungenflügel kämpfen. Selbstbestimmung ist dabei das Zauberwort, der mündige Bürger weiß schon, ob er sein hart verdientes Geld lieber für schwere (weil erwerbslose) Tage anlegt oder im hier uns jetzt für eine Zigarette ausgeben will. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ist das nun wirklich ein liebestaugliches Valentinstagsgeschenk? Mit Sicherheit  sagen wir. Noch nie was von der Zigarette danach gehört? Oder denken Sie, dass Sonny Crockett so gut bei den Damen angekommen wäre, hätte er nicht in jeder Miami Vice-Folge eine Packung Zigaretten geraucht. Also schnüren Sie das Päckchen Zigaretten zu, ziehen Sie sich ihren schicken weißen Anzug und ihr türkises Shirt an und stecken Sie sich den neoliberalen Button mit der Aufschrift &lt;b&gt;smoke for freedom!!&lt;/b&gt; ans Revers. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser Leitmotiv dieser Serie love is in the air ist ja gerade als Synonym zu sehen für schönen schwadenartig sich dahin ziehenden Zigarettenrauch</description>
    <dc:creator>Mag. Erna Bei-Wagerl</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://countdown2v.twoday.net/topics/Tipp+6&quot;&gt;Tipp 6&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Mag. Erna Bei-Wagerl</dc:rights>
    <dc:date>2006-02-11T23:59:06Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://countdown2v.twoday.net/stories/1546512/">
    <title>Tipp 5: Bandenwerbung bei Olympia</title>
    <link>http://countdown2v.twoday.net/stories/1546512/</link>
    <description>Für die Sportlichen unter Ihnen: schon mal überlegt den Namen Ihrer Liebsten oder Ihre ganz persönlichen Liebesschwüre gut sichtbar und werbewirksam in Turin zu platzieren? Da würde sich so einiges anbieten: Bandenwerbung, Stirnbandeln, Rodeln, Schneekanonen, Blutwäschemaschinen, Autobahnprovisorien, Containerdörfer, Beruhigungspillen etc. etc. Die Liste ist schier endlos. Aber bitte nicht nach der schnöden und abgegriffenen Devise Dabei sein ist alles. Dann kann man ja gleich zuhause vor dem Fernseher versumpfen, denn da ist man ja auch 250 Stunden live dabei. Und Sie würden ja auch ansonsten wenn es Aktivitäten mit Ihrer Schlafgemachsmitbewohnerin betrifft nur einfach so dabei sein wollen. Nein, ein echter Neoliberale geht da nach dem Motto the winner takes it all! vor. Denn im Grunde geht es ja genauso wie im realen Leben stets darum die Konkurrenz zu übertrumpfen. Darum nennt man diese Sportevents ja auch Wettbewerbe, weil sie ebenso den neoliberalen Grundprinzipien huldigen wie die Wirtschaft und eben das ganze Leben. Der sportliche Wettkampf ist schon von seinen etymologischen Wurzeln her total neoliberal: kommt das Wort Konkurrenz doch vom lateinischen concorrere, was zusammenlaufen bedeutet, also genau das was die Biathleten auf einem Teil der Strecke machen, nämlich zusammen laufen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt werden die Gewitzten unter Ihnen gleich aufschreien: Achtung Fettnäpfchenalarm! Sport  das ist doch nichts für Frauen, mit so einem Geschenk fährt man doch 100%ig ein. Falsch gedacht, da unterschätzen Sie die werten Damen aber gewaltig! Buhlten nicht schon zu früheren Zeiten die Männer um die Gunst ihrer Angebeteten indem sie sich duellierten um herauszufinden wer von ihnen der Bessere sei? Total neoliberal eben. Haben Sie denn noch nie den Glanz in den Augen Ihrer Liebsten gesehen, wenn Hermann Maier wieder mal sabbernd im Ziel angekommen ist oder ihren unterdrückten Aufschrei gehört, wenns ihn wieder mal zerbröselt hat? Warum denken Sie, dass die Skianzüge so derart hauteng geschnitten sind, während Sie selbst beim Aufreißen von Skihaserln sich erst durch 150 Schichten arbeiten müssen? Das hat doch nichts mit Aerodynamik zu tun. Und warum glauben Sie sind Slalom-Bewerbe derart beliebt? Im Klartext: Sport und insbesondere der Alpin-Sport sprüht nur so vor Sexappeal. Sonst würde das Motto der heurigen Olympiade wohl kaum &lt;a href=&quot;http://www.torino2006.org/ITA/OlympicGames/home/index.html&quot;&gt;Passion lives here&lt;/a&gt; lauten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt werden Sie natürlich gleich mit den Achseln zucken und meinen: zu spät, das Spektakel steigt doch ab heute, da sind doch die ganzen Werbeverträge schon unter Dach und Fach. Weit gefehlt: dort unten steht doch noch nicht mal die Autobahn geschweige denn die Stadien, die Abfahrtsstrecken sind nur durch irgendwelche Wald- und Wiesenwege zu erreichen, Eintrittskarten hat sich auch kaum jemand gekauft. Sie glauben doch wohl nicht im Ernst, dass da irgendjemand die Zeit gehabt hätte sich um die kleinen, aber in unserer neoliberalen, um Aufmerksamkeit so buhlenden Welt feinen Details zu kümmern. Die Marketing-Fuzis von Olympia 2006 fressen Ihnen geradezu aus der Hand, denn Sie sind ihre letzte Rettung, damit wenigstens noch ein bisserl Geld in die Kassa fließt. Wenn Sie nur genug springen lassen, gelingt es Ihnen sicher auf Hermann Maiers Allerwertesten die Worte I love you Trude anbringen zu lassen. (Stellen Sie aber bloß sicher, dass ihre Angebetete den Überbringer der Nachricht von ihrem Sender zu unterscheiden weiß, sonst entschließt sie sich womöglich noch über Nacht Skifahrergroupie zu werden.) Wenn Iglo auf der Brust der starken Athleten Platz hat, dann passt Inge dort genauso gut hin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Sie haben da ja wirklich das große Los gezogen: Laut &lt;a href=&quot;http://www.torino2006.org/ITA/IDF/X05_20060214.html&quot;&gt;Programm &lt;/a&gt;steht am Valentinstag die Kombinationsabfahrt, der Slalom, Eishockey und Langlaufen an. Da sollte doch für jeden Geschmack etwas dabei sein. Ein kleiner Insidertipp der Redaktion wären die Curling-Wettbewerbe, das am 14. ebenfalls gut vertreten sind. Curling  das sind Granit, Eis und Besen. Klingt komisch, ist aber so. Unterschätzen Sie dabei nicht die anziehende Wirkung eines Besens, denn auch Harry Potter flogen schon die Herzen zu, wenn er mit seinem Besen über das Spielfeld flitzte. Und der ist in Sachen neoliberaler Auflagensteigerung und Cross-Media-Promotion wohl ein Guru. Hierzulande ein oft (noch) unterschätzter und geschmähter Sport, ist Curling jedoch geradezu als Paradebeispiel für die Veranschaulichung neoliberaler Prinzipien zu sehen: eigentlich ein Mannschaftssport, zeigt er doch zugleich, dass man sich ständig auf glatten Boden befindet und dabei riskiert vom nächsten aus der Bahn geworfen zu werden. Zudem ist es noch relativ einfach dort jemanden zu finden, der bereit ist als wandelnde Reklame für Sie zu fungieren und sein Dress im 80er-Jahre-Kalter-Krieg Style Ihrer CI anzupassen.</description>
    <dc:creator>Mag. Erna Bei-Wagerl</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://countdown2v.twoday.net/topics/Tipp+5&quot;&gt;Tipp 5&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Mag. Erna Bei-Wagerl</dc:rights>
    <dc:date>2006-02-10T22:58:48Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://countdown2v.twoday.net/stories/1540197/">
    <title>Tipp 4: eine Postaktie</title>
    <link>http://countdown2v.twoday.net/stories/1540197/</link>
    <description>&lt;img width=&quot;400&quot; height=&quot;397&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/countdown2v/images/wuffiwufherz.jpg&quot; alt=&quot;wuffiwufherz&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Post bringt allen was  so lautet ihr Slogan! Stellen Sie sich einmal vor, Sie könnten das von sich behaupten. Sie könnten stolz verkünden, dass Sie maßgeblich an der Erfolgsgeschichte eines lukrativen Unternehmens beteiligt sind. Erzählen Sie Ihrer Großmutter doch das nächste Mal, dass sie nun Teilhaberin eines der bedeutendsten österreichischen Logistikunternehmen ist und zur Sicherung des Wirtschaftsstandortes Österreich beiträgt  und das alles nur weil Sie ihr zum Valentinstag eine Post-Aktie geschenkt haben. Sie wird sie mit Freudentränen in den Augen sofort zu ihrem Lieblingsenkel und Alleinerben erklären. Außerdem ist das Postgelb auch äußerst dekorativ, besonders jetzt, wo der Frühling näher rückt. Aktien als schmucke Wandtapete - was könnte neoliberaler sein?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch betrachten wir das Ganze mal von der rationalen neoliberalen Warte. Unsere Freunde von &lt;a href=&quot;http://de.liberty.li/&quot;&gt;liberty.li &lt;/a&gt;weisen uns darauf hin, dass die Privatisierung ein Meilenstein des Neoliberalismus ist. Das sehen wir genauso! So sind wir uns voll bewusst, dass Staatseigentum in der Demokratie ja immer automatisch Volkseigentum bedeutet. Also gehört Ihnen die Post ja jetzt schon, als braver Bürger Österreichs. Doch wir als freiheitsliebende neoliberale Individuen verwehren uns gegen die staatliche Bevormundung. Man könnte es nicht treffender ausdrücken als unsere vorher genannten Freunde: &lt;a href=&quot;http://de.liberty.li/arguments/index.php?keywords=Privatisierung&quot;&gt;&lt;i&gt;Vielmehr sollte der Staat Besitz an seine Bürger überführen, um ihnen die Kontrolle darüber zu überlassen, anstatt ihn weiter einer Bürokratie zu überantworten, die effizienteren Nutzungsmöglichkeiten oft im Weg steht. Diese Anteile könnten die Bürger dann verkaufen, bewahren, selbst nutzen oder bestimmten Organisationen, Firmen oder Gremien zur Verwaltung überlassen. &lt;/i&gt;&lt;/a&gt; (Wir von &quot;Neoliberalismus macht Spaß!&quot; bieten uns dafür natürlich ganz eigennützig an) Genau das wollen wir! So können Sie Ihre Aktien ihrer Angebeteten schenken, ihr also was bringen. Sie wird es Ihnen bestimmt danken. Schenken Sie auch Ihrem Hund eine Postaktie, damit er endlich einmal ganz offiziell das Recht hat, den Briefträger zu verfolgen. Immerhin trägt er somit zu dessen Produktivitätssteigerung bei und lotet lediglich das gesamte Potenzial seines Unternehmens aus. Sehen Sie wozu freie Marktwirtschaft führen kann? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entscheiden Sie sich allen Unkenrufen zum Trotze für eine Post-Aktie, denn die Vorteile überwiegen allemal. Die Buh-Rufe der Gewerkschaften sind doch allesamt nur linke Propaganda von faulen Streiklümmlern, dazu da um Sie zu verunsichern und vom rechten Wege abzubringen. Streik geht schon gar nicht, stellen Sie sich einmal vor Ihr Playboy ähm natürlich meine ich die neueste Ausgabe der Times würde wegen Streiks nicht pünktlich in Ihrem Briefkasten landen. Undenkbar. Dabei stimmt es doch überhaupt nicht, dass Postämter geschlossen werden. Das geschieht höchstens in jenen regressiven kleinen Ortschaften, in denen niemand eine Postaktie gekauft hat, denn die wollen die Post ja augenscheinlich eh nicht. Sollen die doch selbst schauen, wie sie sich von nun an wieder mit Rauchzeichen verständigen. Doch Sie sind klüger und haben es ebenso wie unsere Freunde vom &lt;a href=&quot;http://www.hayek-institut.at/&quot;&gt;Hayek-Institut&lt;/a&gt; erkannt, dass Sie die Privatisierung der österreichischen Post freudestrahlend herbeijubeln. Die Freiheit des Marktes wird das Angebot verbessern, die Konkurrenzfähigkeit wird durch den neu geschaffenen Konkurrenzdruck ins unermessliche gesteigert und dies bringt vor allem eines: Sicherheit und Stabilität. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann gibt es natürlich noch die Jammerer die lamentieren, dass alles teurer werden würde. Mal ehrlich: das glauben Sie doch selbst nicht, oder? Weiß doch jedes Kind, dass wenn der Markt die Preise regelt stets der optimale Preis ausgehandelt wird und dieser kann doch niemals zu teuer sein. Was könnte es denn Besseres geben als etwas Optimales? Sehen Sie es mal von der anderen Seite: Wenn Sie so empfinden sind nicht die Leistungen der Post zu teuer, sondern Sie haben zu wenig Geld was auf mangelnde Kapitalmarktfähigkeit Ihrerseits schließen lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Post hingegen ist fähig und fit  das sieht man schon an den zahlreichen sportlichen Briefträgern auf Fahrrädern, die durch Österreich kurven um ihre ehrenwerte logistische Aufgabe zu erfüllen. Stellen Sie sich vor, Sie und Ihre Angebetete könnten ein Teil davon sein. Ihre Position gegenüber Ihrem Briefträger würde sich rapide verbessern. Wenn Sie ihn das nächste Mal dabei erwischen, dass er die Zeitung so in Ihren Postkasten stopft, dass sie keinesfalls mehr in einem Stück herauszubringen ist, stellen Sie ihn einfach zur Rede, wedeln Sie mit den Aktien vor seiner Nase rum. Glauben Sie wirklich, der wird sich noch einmal trauen Ihre Post zu lesen, jetzt wo er weiß, dass Sie sein Chef sind? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &lt;a href=&quot;http://www.hayek-institut.at/&quot;&gt;Hayek-Institut &lt;/a&gt; hat weiters festgestellt, dass viele Postbeamte ihr Kapital auf Sparbüchern horten, anstatt es in ihr eigenes Unternehmen zu investieren. Aber wie wir alle wissen sind Sparbücher nur etwas für Luschis und Feiglinge! Kapital will zirkulieren, will frei sein, will arbeiten wie Sie und ich! Lassen Sie Ihrem Kapital doch diese Freude und es wird wohlwollend und profitabel für Sie und Ihre Liebsten arbeiten. Stellen Sie sich das Gesicht Ihres Kindes vor, wenn Mami ihm erklärt: Dein neues Ritterburgenstockbett  das hast du nur der Postaktie zu verdanken, die mir dein Papi zum Valentinstag geschenkt hat. Denken Sie tatsächlich ein lahmes Sparbuch könnte denselben Effekt bei Ihren Kindern hervorrufen? Wohl kaum &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also machen Sie sich auf: Investieren Sie in Gelb und somit in unser aller Zukunft! Lassen Sie den Poeten in Ihnen zum Vorschein kommen und überreichen Sie Ihrer Lebensabschnittsdingsbums die Aktie - natürlich in einem gelben Kuvert, mit einer roten Rose und mit einem Vers auf den Lippen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Die Rosen sind rot, &lt;br /&gt;
die Aktien sind gelb!&lt;br /&gt;
Du bist das sichere Boot,&lt;br /&gt;
in meiner neoliberalen Welt!&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da gilt es nur mehr zu wiederholen: Love is in the air!</description>
    <dc:creator>Lila Elefant</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://countdown2v.twoday.net/topics/Tipp+4&quot;&gt;Tipp 4&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Lila Elefant</dc:rights>
    <dc:date>2006-02-09T22:47:35Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://countdown2v.twoday.net/stories/1529759/">
    <title>Tipp 3: Sitzplatz an einer Elite-Uni sponsern</title>
    <link>http://countdown2v.twoday.net/stories/1529759/</link>
    <description>Seit jeher taten Könige, Kaiser und Edelleute ihre Liebe kund indem sie ihrer holden Maid, Mätresse, Königin oder der angebeteten Heiligen Monumente, Klöster, Tempel oder Lustschlösser erbauen ließen. Nun heutzutage ist das Bauland knapp, in den alten Gemäuern setzen sich Feuchtigkeit und Schimmel fest und die Angebeteten von heute sind einfach zu fluktuierend als dass man ihnen ein Monument für die Ewigkeit setzen müsste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch auch im neoliberalen Zeitalter bieten sich allerhand Gelegenheiten diese altbewährten Liebesbeweise in modifizierter Form wieder aufzugreifen und innovativ neu zu gestalten. Bildungssponsoring und Drittmittelfinanzierung machen es möglich und was Coca Cola und Siemens können, das können Sie doch schon lange! Sponsern Sie doch im Namen ihrer Liebsten einen Sitzplatz, oder gar einen ganzen Hörsaal an der neuen Elite-Uni! Setzen Sie noch eines drauf und finanzieren Sie eine Drittmittelassistentenstelle oder gar eine ganze Privat-Universität. Diese lautet dann nicht auf den Namen irgendeines renommierten Wissenschaftlers, Querdenkers, Philosophen oder Theoretikers, sondern allein auf ihren. Stellen Sie sich das Leuchten in den Augen Ihrer Angebeteten vor, wenn sie vor der Lisl-Mustertussi-Universität Gugging steht. Erobern sie die heimischen Mensen mit ihren Schatzi-Menüs, dem Lieblingsrezept ihrer Liebsten. Setzen Sie Ihrer Lebensabschnittspartnerin ein temporäres Denkmal indem Sie der medizinischen Fakultät ein pathologisches Labor in ihrem Namen schenken. Oder wie wäre es mit einer schmucken Bibliothekslampe, Klopapier mit den Initialen ihrer Liebsten, Behindertenrampen voll gepflastert mit Ihren Logos, Schreibutensilien en masse, auch Lehrveranstaltungsverzeichnisse, Zeugnisse, Prüfungsprotokolle, Studentenfestln tragen nun Ihren einmaligen Liebesbeweis. Wir haben uns hier erlaubt zur Veranschaulichung ein Musterbeispiel zu erstellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img width=&quot;400&quot; height=&quot;394&quot; title=&quot;&quot; class=&quot;center&quot; align=&quot;center&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/countdown2v/images/khgherz.jpg&quot; alt=&quot;khgherz&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Klassiker ist und bleibt natürlich das Sponsoring eines Sitzplatzes, wobei selbstverständlich auf Ihre Großzügigkeit durch das Anbringen einer Plakette hingewiesen wird. Nun endlich einmal sehen diese faulen Studenten, wer ihnen hier eigentlich alles bezahlt und kriegen live vor Augen geführt, dass ihre lächerlichen Studiengebühren gar nichts mit freiem Hochschulzugang zu tun haben. Der ist nämlich nur gewährleistet, wenn sich jeder seiner Freiheit bewusst ist und dafür auch angemessen am freien Bildungsmarkt zahlt. Ebenso muss gesichert werden, dass auch wirklich jeder zur Drittmittelfinanzierung beitragen kann und man sich bald in einem Hörsaal vorkommt wie einst in einer abgelegenen Dorfkirche, wo noch jeder wusste wo sein Platz ist (Heit sitz I am Grasser-Sessel!). Besagter Student, der nun auf Ihrem Platz sitzt, wird Ihnen wirklich äußerst dankbar sein und mit Schrecken an die Zeiten zurückdenken, als er von seinen studierenden Eltern unter der Sitzbank am Boden bei der Einführungs-Vorlesung Neoliberale Grundlagen gezeugt wurde. Es wird ihm schaudern, und wenn ihm mal wieder während des langen Geschwafels seines Professors fad ist, kann er seine Zeit nun sinnvoll nutzen, indem er Ihr Namensschild betrachtet und sich für seinen weiteren Lebensweg vornimmt: So will ich auch mal werden!</description>
    <dc:creator>Mag. Erna Bei-Wagerl</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://countdown2v.twoday.net/topics/Tipp+3&quot;&gt;Tipp 3&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Mag. Erna Bei-Wagerl</dc:rights>
    <dc:date>2006-02-07T23:47:27Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://countdown2v.twoday.net/stories/1524293/">
    <title>Tipp 2: Klimt-Bilder</title>
    <link>http://countdown2v.twoday.net/stories/1524293/</link>
    <description>&lt;img width=&quot;192&quot; height=&quot;189&quot; title=&quot;&quot; class=&quot;left&quot; align=&quot;left&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/countdown2v/images/2adeleherz.jpg&quot; alt=&quot;2adeleherz&quot; /&gt;Für die etwas Goldigeren unter Ihnen: endlich!!! Wir haben es ja gar nicht zu träumen gewagt: Bilder, die dem freien Markt auf ewig entzogen schienen, können nun endlich ihrem ureigensten Schicksal entgegen gehen, nämlich verkauft, gehandelt, verramscht, geleast, versteigert und vor allem gekauft zu werden. Endlich hängen die Teile nicht nur blöd an irgendeiner Museumswand sondern zirkulieren wieder im Markt. Ach, herrlich!!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was glauben Sie, welche Augen Ihre Angebetete machen wird, wenn Sie ihr erst eines dieser Bildchen zum Präsent machen. Was wäre das für ein neoliberaler Triumph, wenn erst mal diese ganzen leidigen Assoziationen wie Enteignung, Vertreibung, Restitution, Frau Altmann, etc., die an diesen Bildern wie Kaugummi kleben, durch den Namen Ihrer Liebsten, oder noch besser: durch das Logo von deren ICH-AG ersetzt würden?!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und noch etwas: da diese Bilder ja dann nun in guten neoliberalen Händen sind, entgehen sie dem Schicksal so vieler ihrer Leidensgenossen, die auf immer und ewig im selben Museum hängen und nie die Chance bekommen werden, jemals wieder freie (Markt)Luft zu schnuppern (außer es ist wieder einmal einer so besoffen und steigt in ein Museum ein). Nein das Bild bleibt natürlich potentiell jederzeit abstoßbar und zieht dann weiter lustig seine gewinnträchtigen Bahnen für Sie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich ergeben sich da im Sinne der Mehrfachverwertung auch wunderbare Möglichkeiten: Sie bzw. Ihre Lebensabschnittssonstwas können diese Bilder auch für sich arbeiten lassen ohne dass Sie sie verkaufen. Nein, viel klüger ist es - und diese Taktik hat sich in letzter Zeit äußerst bewährt, ihre Bilder als Dauerleihgaben an irgendein dahindarbendes, dafür jetzt autonomes Museum zu geben. Das freut sich über diese noble Geste derartig, dass Ihr Name nun selbstverständlich überall prangen wird, selbstverständlich auch in dem nach Ihnen benannten Ausstellungssaal, sie zu jeder noch so unbedeutenden Veranstaltung persönlich eingeladen werden, man Ihnen zu Ehren Dinnerpartys schmeisst, auf denen sie sich etwa nicht mit einem kalten Buffet zufrieden geben müssen, sondern mindestens vier Gänge serviert bekommen, und überhaupt sind Sie jetzt der große Gönner und Retter in größter kulturpolitischer Not, sodass man jederzeit bereit ist, Ihnen aus der Hand zu fressen und Sie mit einer Ehrenmedaille auszuzeichnen. So ganz nebenbei ersparen Sie sich dadurch auch lästige Umbauarbeiten an ihrer Villa bezüglich Alarm- oder Klimaanlage, damit das werte Bild im Sommer nicht zerfließt oder sonst wie auseinander bricht. Das übernehmen die vom Museum gerne für Sie, verwenden dafür ihr eigenes mickriges Ankaufbudget, und Sie haben bei der nächsten Auktion garantiert einen Sitzplatz und müssen sich darum nicht mit irgendeinem Museumspraktikanten herumstreiten, der sowieso nach der ersten Runde zu bieten aufhört. Nach ein paar Jährchen, sie werden sehen die vergehen wie im Flug, können Sie dann immer noch Ihr Kulturgut den anderen wirklich freien Menschen zukommen lassen, diese an seinem Ruhm teilhaben lassen und ihnen zum Kauf anbieten. Ob der edlen Geste der Leihgeberschaft werden diese natürlich gerne bereit sein Ihnen diese Aufwendungen zu vergüten und selbstverständlich einen höheren Preis zahlen, als hätten sie das Bild im Dachboden, wo der sonstige Krempel steht, zwischengelagert. Der Mäzen ist nun mal garantiert profitorientiert und somit ein besserer Neoliberaler als jeder Museumsfuzi. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also: Holen Sie sich, was der Staat Österreich sich nicht leisten kann (bzw. will)!!!</description>
    <dc:creator>Mag. Erna Bei-Wagerl</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://countdown2v.twoday.net/topics/Tipp+2&quot;&gt;Tipp 2&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Mag. Erna Bei-Wagerl</dc:rights>
    <dc:date>2006-02-06T23:41:50Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://countdown2v.twoday.net/stories/1522110/">
    <title>Der ultimative Valentine&apos;s Countdown!!!!</title>
    <link>http://countdown2v.twoday.net/stories/1522110/</link>
    <description>&lt;img width=&quot;386&quot; height=&quot;363&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/countdown2v/images/blume1.jpg&quot; alt=&quot;blume1&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Finden Sie hier nun endlich mal brauchbare Tipps, damit Sie den kommenden Valentinstag so richtig neoliberal durchfeiern können.&lt;br /&gt;
Und immer dran denken: I&apos;m free to decide!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Schauen Sie gleich nach!!!&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://countdown2v.twoday.net/stories/1522044/&quot;&gt;&gt;&gt; Tipp 1: Dienstleistungsscheck&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://countdown2v.twoday.net/topics/Tipp+2/&quot;&gt;&gt;&gt; Tipp 2: Klimt-Bilder&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://countdown2v.twoday.net/topics/Tipp+3/&quot;&gt;&gt;&gt;  Tipp 3: Sitzplatz an einer Elite-Uni sponsern&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://countdown2v.twoday.net/stories/1540197/&quot;&gt;&gt;&gt; Tipp 4: eine Postaktie &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://countdown2v.twoday.net/stories/1546512/&quot;&gt;&gt;&gt; Tipp 5: Bandenwerbung bei Olympia &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://countdown2v.twoday.net/topics/Tipp+6/&quot;&gt;&gt;&gt; Tipp 6: Billigzigaretten &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://countdown2v.twoday.net/topics/Tipp+7/&quot;&gt;&gt;&gt; Tipp 7: fixe Job-Zusage&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://countdown2v.twoday.net/topics/Tipp+8/&quot;&gt;&gt;&gt; Tipp 8: die neoliberalen Klassiker!&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>Mag. Erna Bei-Wagerl</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Mag. Erna Bei-Wagerl</dc:rights>
    <dc:date>2006-02-06T15:56:12Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://countdown2v.twoday.net/stories/1522044/">
    <title>Tipp 1: Dienstleistungsscheck</title>
    <link>http://countdown2v.twoday.net/stories/1522044/</link>
    <description>&lt;img width=&quot;188&quot; height=&quot;184&quot; title=&quot;&quot; class=&quot;left&quot; align=&quot;left&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/countdown2v/images/2omileinherz.jpg&quot; alt=&quot;2omileinherz&quot; /&gt;Es mag ja sein, dass die glorreiche Idee des Dienstleistungsschecks momentan ziemlich floppt, nur aller Anfang ist eben immer schwer. Man bedenke nur die Möglichkeiten, die einem der Dienstleistungsscheck als Valentinstagsgeschenk eröffnet: sie können Ihn ihrer betagten Mutter schenken, die sich ein Leben lang um sie gekümmert hat und nun auch im Alter Ihnen den Haushalt führt, die Wäsche macht, kocht und alles blitz sauber putzt, da Sie selbst das nie gelernt haben. Nun geben Sie ihr ganz einfach die 100 Euro im Monat nicht mehr bar auf die Hand sondern in Form eben besagter Schecks. Die liebe gute Mami ist nun auch unfallversichert, was ganz nützlich sein kann, wenn sie wieder mal über einen Ihrer Schmutzwäschehaufen fällt. Zudem kann sich die alte Schachtel nun endlich selbst krankenversichern (also endlich mal selbstverantwortlich agieren und nicht immer gleich zum Telefonhörer greifen, um Ihnen eine Einkaufsliste für die nächste Apotheke durchzufaxen) und Sie müssen sich nicht mehr um die Bezahlung ihres Herzschrittmachers kümmern. Außerdem fängt sie nun endlich, im Alter von 63 Jahren, an für ihre Pensionsvorsorge zu sorgen (besser spät als nie) und liegt Ihnen dann nicht mehr auf der Tasche, sondern kann sich ihren Schlafsack für die Nächtigung unter diversen Brücken (sehen sie dazu unsere &lt;a href=&quot;http://dieschoenstenbrueck.twoday.net/&quot;&gt;Tipps&lt;/a&gt;) selbst kaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Möglichkeit 2:&lt;/b&gt; geben sie ihrem 15-jährigen Babysitter seinen Salaire, mit dem er sich seine Alkoholsucht finanziert, auch in Form der Dienstleistungsschecks. So lernen die jungen Leute endlich einmal mit Geld und vor allem mit Behörden umzugehen, denn Ihr Babysitter rennt ja jetzt selbst von Post zu Gebietskrankenkasse, von der zurück zur Post, zur Versicherungsanstalt für Eisenbahnen und Bergbau, zu seiner Bank, etc. (hat offensichtlich mal wieder nicht richtig aufgepasst und die Reihenfolge verwechselt) bevor er endlich sein Geld in Händen hält. Da weiß man dann was es heißt, für sein Geld zu arbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Dienstleistungsscheck darf jedoch nur an Personen ausgegeben werden die längstens einen Monat für Sie arbeiten. Also nix da mit lästigen Arbeitsverträgen, Kündigungsfristen, Übergangszeiten, Einschulungsphasen und sonstigem Schnick-Schnack. Sie gewährleisten neben der ständigen Fluktuation am Arbeitsmarkt sowohl dessen als auch Ihre eigene Flexibilität, und sind ständig bereit für Neues, insbesondere für neue Liebschaften, die sie aber durchaus wiederholt neu abschließen können (so bleibt ihre Beziehung tatsächlich frisch wie am ersten Tag).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem benötigt der Dienstleistungsscheck jetzt in seiner Initialisierungsphase gerade Ihre Unterstützung. Momentan sind dessen Einsatzmöglichkeiten ja noch eher beschränkt, doch wenn er erstmal akzeptiert ist, dann könnte man doch dazu übergehen alle Dienstleistungen damit zu bezahlen und schafft es mit äußerst sanften Druck, dass sich die Dienstleistungserbringer nun endlich mal selbst um ihre Gesundheit und Pension kümmern und nicht immer Sie das tun müssen. Und da Sie sich dann auch Arbeitslosenversicherung und betriebliche Mitarbeitervorsorge ersparen, sind Ihnen ihre Mitarbeiter sicherlich treu ergeben und nun wirklich Service-orientiert. Gerade auch für zukünftige Valentinstage ergeben sich da ungeahnte Möglichkeiten: vielleicht können Sie in nicht allzu ferner Zukunft auch Ihre Lieblings-Prostituierte mit dem Dienstleistungsscheck bezahlen. Die freut sich, ob der doch hin und wieder ziemlich ausgefallenen Wünsche ihrer Kunden, sicher riesig über eine Unfallversicherung und macht Ihnen dann einen Sondertarif.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weitere Informationen:&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.vaeb.at/esvapps/page/page.jsp?p_pageid=222&amp;p_menuid=62531&amp;p_id=5&quot;&gt;VAEB - Dienstleistungsscheck&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
(beachten sie die ähnliche Farbwahl, die natürlich ein Kind des reinen Zufalls ist, aber eindeutig belegt: &quot;Valentinstag und Dienstleistungsscheck, das passt wie die Faust aufs Auge&quot;)</description>
    <dc:creator>Mag. Erna Bei-Wagerl</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://countdown2v.twoday.net/topics/Tipp+1&quot;&gt;Tipp 1&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Mag. Erna Bei-Wagerl</dc:rights>
    <dc:date>2006-02-06T15:44:07Z</dc:date>
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